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Stationen und Verbände

Die Biologischen Stationen in NRW haben die Aufgabe, Arten und ihren Lebensraum zu schützen. Jede der etwa 40 Stationen deckt dabei ein bestimmtes Gebiet ab. Die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet (BSWR) ist in den Städten Bottrop, Duisburg, Essen, Mülheim a. d. Ruhr und Oberhausen aktiv. Einer ihrer  Schwerpunkte liegt in der Betreuung von Naturschutzgebieten, ein anderer in der Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit. All dies geschieht in enger Kooperation mit Naturschutzbehörden und Verbänden.

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Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) ist ein von Politik und Wirtschaft unabhängiger Verband. Bundesweit sind im BUND mehr als 2.000 ehrenamtliche Gruppen tätig, die sich für eine Vielzahl von Umweltthemen engagieren, beispielsweise für eine ökologische Landwirtschaft, den Klimaschutz oder den Ausbau regenerativer Energien. Zu den Projekten in Duisburg zählen die Rheinaue Walsum, der Schnitt von Kopfbäumen und, in Kooperation mit der Unteren Naturschutzbehörde, der Biotopverbund.

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Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) ist ein gesetzlich anerkannter Naturschutzverband, dessen Kernanliegen es ist, die natürlichen Lebensgrundlagen für Mensch, Tiere und Pflanzen zu bewahren. Neben dem Erhalt gesunder Waldflächen tritt die SDW aber auch für eine schonende Waldnutzung bzw. Bewirtschaftung ein.

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Geografische Informationssysteme

Geografische Informationssysteme dienen der Erfassung, Bearbeitung, Organisation, Analyse und Präsentation räumlicher Daten. Die in solchen Systemen erfassten Informationen liegen dabei sehr häufig in georeferenzierter Form vor, d.h. sie sind ausgerichtet auf ein einheitliches Koordinatensystem (z.B. geografische Länge und Breite). Raumdaten können sein:

  • punktartig: Lage von Krankenhäusern, Schulen, Kirchen, Naturdenkmälern
  • linienhaft: Gemeindegrenzen, Bahntrassen, Überlandleitungen, Fließgewässer
  • flächenhaft: Lärmbelastung, Überschwemmungsgebiete, Naturschutzgebiete, Seen

Der Umgang mit solchen Systemen erfordert ein wenig Übung und, abhängig von der Rechnerkapazität, auch ein wenig Geduld. Wer das Prinzip aber einmal verstanden hat, findet in GIS-Portalen ein reichhaltiges Reservoir an Informationen.

 

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Das Geoportal Duisburg bietet u.a. folgende Informationen:

   - Stadtplan (farbig/farbreduziert/grau), Luftbilder (Stand 2019)

   - Bauwerke, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Parkanlagen, Krankenhäuser, Polizeistationen

   - Suche nach Koordinaten, Messen von Strecken und Flächen

 

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Das Geoportal des Landes NRW stellt u.a. folgende Informationen bereit:

   - Hintergrundkarte (farbig/grau), Luftbilder, Digitales Geländemodell (Höhenrelief)

   - Geologische Karte, Bodenkarte, Historische Karten, Hochwassergefahrenkarte, Liegenschaftskataster

   - Bauwerke, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Parkanlagen, Krankenhäuser, Polizeistationen

   - Suchdatenabfrage, Messen von Strecken und Flächen, Zeichenwerkzeuge

Verschiedenes

Mundraub beschreibt sich selbst als "die größte deutschsprachige Plattform für die Entdeckung und Nutzung essbarer Landschaften". Damit ist gemeint, dass dem Besucher eine Deutschlandkarte mit Standorten von Obstbäumen und Feldfrüchten im öffentlichem Raum bereitgestellt wird. Jeder, der mag, kann sich an den bezeichneten Standorten (für den Eigenbedarf) bedienen. Auch die Streuobstwiese des NABU Duisburg ist dort verzeichnet. externer Link

Die moderne Viehwirtschaft wird geprägt von Rassen, die rein auf Effizienz getrimmt sind - das heißt: schneller Fleischzuwachs in möglichst kurzer Zeit. Abgesehen von den teils erschreckenden Haltungsbedingungen wird die Massenproduktion erkauft mit einer erhöhten Anfälligkeit der Tiere gegenüber Krankeiten. Eine Konsequenz daraus ist ein breiter Einsatz von Arzneimitteln, darunter auch Antibiotika. Gleichzeitig wird durch die Konzentration auf wenige, marktoptimierte Rassen der Genpool massiv ausgedünnt, was sich nachteilig auf Konstitution, Widerstandskraft und Langlebigkeit der Tiere auswirkt.

Vor diesem Hintergrund hat sich die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) zum Ziel gesetzt, seltene einheimische Rassen vor dem Aussterben zu bewahren. Umgesetzt wird das Vorhaben im sogenannten Arche-Projekt, einem Zusammenschluss von mittlerweile über 100 landwirtschaftlichen Betrieben. ► externer Link

Die Arche Warder ist Europas größter Tierpark für seltene und vom Aussterben bedrohte Haus- und Nutztierrassen. Auf über 40 ha werden derzeit 84 verschiedene Rassen gehalten, darunter das Bunte Bentheimer Schwein, die Bezoarziege oder das Alt-Oldenburger, eine stark gefährdete Pferderasse. Der Park liegt im Herzen von Schleswig-Holstein und ist für Besucher zugänglich. externer Link

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