"Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer" sagt ein bekanntes Sprichwort. Aber wie würde es Ihnen gefallen, wenn sich keine Schwalben mehr am Duisburger Sommerhimmel zeigen.
Ohne Schwarzmalen zu wollen, steuern die Sommerboten bei uns auf einem dramatischen Kurs. Mehl- und auch Rauchschwalbe, die einst so typischen Begleiter des Menschen, wurden mit ihren Beständen für NRW in der aktuellen "Roten Liste" als gefährdet eingestuft.
Eine Ursache für den Rückgang der Schwalbenpopulation sind der Verlust und die Zerstörung von Nestern und Nistmöglichkeiten. Diesem Trend will der NABU NRW mit seiner Aktion "Schwalbenfreundliches Haus" entgegenwirken.
Auch in diesem Jahr werden Menschen und Häuser in NRW ausgezeichnet, bei und an denen die Glücksbringer willkommen sind.
Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Duisburger Hausbesitzer sich an dieser Aktion beteiligen. Im Jahr 2010 wurden bereits mehrere Auszeichnungen in Duisburg vergeben.
Gerne senden wir Ihnen Informationsmaterial zu. Für ausführliche Informationen klicken Sie bitte in das nebenstehende Bild!
Sein Name täuscht: Inzwischen ist der Gartenrotschwanz in den meisten Gärten Deutschlands kaum mehr antreffen. Hilfe für den farbenprächtigen Zugvogel ist daher unbedingt erforderlich. Deshalb haben ihn der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern zum „Vogel des Jahres 2011“ gekürt.
Erdkröten im Duisburger Süden
Jedes Jahr im Frühling wandern im Duisburger Süden Erdkröten, Grasfrösche, Teich- und Bergmolche zu ihren Laichgewässern an der Sechs-Seen-Platte und in Bissingheim. Jedes Jahr werden auch hunderte von Ihnen auf der Saarner Straße, dem Druchter Weg, der Bissingheimer Straße und dem Lintorfer Waldweg überfahren.
Die nächtliche und zeitlich befristete Sperrung dieser Straßen ist die einzig befriedigende Lösung zum Schutz der gefährdeten Tiere. Was in Duisburgs Nachbarstädten kein Problem darstellt, scheiterte in Duisburg bisher am Veto von Politik und Verwaltung. Der NABU wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Amphibien künftig gefahrlos die Strassen überqueren können. Bis dahin werden die Tiere am Amphibienschutzzaun von freiwilligen Helfern in Eimern eingesammelt und über die Straße getragen.