An den vergangenen Wochenenden im Januar und Februar haben die Expert*innen und Obstbaumwart*innen des NABU Duisburg an unterschiedlichen Stellen im Stadtgebiet Obstbaumschnitte durchgeführt oder dabei unterstützt.
28.02.2026 | NABU Duisburg unterstützt WBD im Recyclinghof Nord auf dem Abfalllehrpfad mit dem Schnitt der Obstbäume und Beerensträuche
Die Expert*innen des NABU Duisburg unterstützen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) beim Schnitt der Obstbäume auf dem Abfalllehrpfad am Recycling Zentrum Nord.
Der NABU empfiehlt das Schneiden von Obstbäumen, um die Baumgesundheit zu fördern, ein stabiles Kronengerüst zu entwickeln und die Lebensdauer zu verlängern. Ein regelmäßiger, fachgerechter Schnitt sorgt für eine gute Licht- und Luftzirkulation in der Krone und damit zu qualitativ besseren Früchten, weniger Pilzbefall.
Auch Beerensträuchern (wie Johannisbeeren, Stachelbeeren oder Himbeeren) sollten regelmäßig geschnitten werden, um deren Vitalität, Gesundheit und Ertrag langfristig zu sichern. Ohne Schnitt vergreisen die Sträucher, verkahlen von innen und tragen weniger sowie kleinere Früchte.
21.02.2026 | NABU Duisburg schneidet die Obstbäume in Kants Garten
Auch die drei Apfelbäume (Gravensteiner, Freiherr von Berlepsch, Goldparmäne) in Kants Garten wurden von den Obstbaumwart*innen des NABU-Duisburg geschnitten.
Die Bäume erhalten die beliebten Sortenschilder der LIKK e.V. mit QR-Code, um wesentliche Informationen zu den „alten Apfelsorten" direkt den Interessierten vor Ort zur Verfügung zu stellen.
Alte Apfelsorten bieten erhebliche Vorteile, insbesondere eine bessere Verträglichkeit für Allergiker aufgrund eines hohen Polyphenolgehalts und intensivere Aromen. Sie sind gesünder durch mehr sekundäre Pflanzenstoffe, robuster gegenüber Krankheiten und fördern als typische Streuobstwiesen-Bäume die Biodiversität.
30.01.2026 / 21.02.2026 | NABU Duisburg schneidet Hecke und Obstbäume auf der „Alten Apfelbaumwiese Mattlerbusch“
Die Obstbaumwart*innen des NABU Duisburg haben auf der städtischen „Alten Apfelbaumwiese Mattlerbusch“ die Hecke und einige Apfelbäume geschnitten. Das Totholz wurde in eine Benjes-Hecke eingebaut, um damit einen wertvollen Lebensraum zu schaffen und damit die Artenvielfalt auf der Streuobstwiese zu steigern.
Eine Benjeshecke (auch Totholzhecke genannt) ist eine der ökologisch wertvollsten und nachhaltigsten Methoden, um Gartenabfälle zu nutzen und gleichzeitig die Artenvielfalt zu fördern. Sie besteht aus aufgeschichteten Ästen, Zweigen und Reisig, die über die Jahre hinweg Lebensraum für zahlreiche Tiere bieten und sich durch Selbstaussaat in eine lebendige Hecke verwandeln können.
Wer Interesse hat mitzumachen, unser Streuobstwiesen-Team sucht immer interessierte Helfer: [email protected]



